Druckansicht - Sonntag 24. September 2017

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Salvatorianer

(SDS = Societas Divini Salvatoris = Gesellschaft des Göttlichen Heilandes)

 

Die "Salvatorianer" sind eine weltweit tätige Gemeinschaft von Priestern, Brüdern, Schwestern und Laienkräften in der römisch-katholischen Kirche.

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Ihre Spiritualität wurzelt in Jesus Christus, dem SALVATOR, dem Heiland der Welt.

ER ist den Menschen heilend begegnet, hat sie aufgerichtet und zum Leben ermutigt.
Zu diesem besonderen Dienst fühlen sich die Salvatorianer gerufen.


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SEIN Evangelium menschennah zu verkünden ist den Salvatorianern von ihrem Gründer Pater Jordan aufgetragen.

 

Das Salvatorianische Manifest können Sie hier nachlesen.


Die Salvatorianer versuchen mit allen Mitteln und Möglichkeiten, zu welchen die Liebe Christi sie drängt, hinzuarbeitenauf das ganzheitliche Wohl der Menschen, LEIB und SEELE betreffend. Denn: "Das ist das ewige Leben: Dich den einzigen und wahren Gott zu erkennen, den Du gesandt hast, Jesus Christus" (Joh 17,3)



Heute gibt es weltweit

  • ca. 1.190 Patres und Brüder in 33 Ländern.
  • ca. 1.200 Schwestern in 28 Ländern.
  • eine unzählige Schar in der "Gemeinschaft salvatorianischen Lebens" in Österreich


In Österreich

  • 26 Salvatorianer (Priester und Brüder), die sowohl in der Pfarr- als auch in der Kategorialseelsorge tätig sind.
  • 110 Salvatorianerinnen
  • ca. 40 Mitglieder zählt die Gemeinschaft salvatorianischen Lebens
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Ihr Auftrag

Ihr Name ist ihr Auftrag und ihr Programm. Der Gründer, P. Jordan, hatte als junger Priester die Vision, Jesus Christus als den Heiland der Welt allen Menschen zu verkünden. Alle getauften und gefirmten Christinnen und Christen sollen daran beteiligt sein.

Dieser Auftrag spornt die Salvatorianer an, ihre Berufung, Apostel zu sein, mit allen Menschen jeglicher Herkunft zu leben. Wo immer sie ihre Fähigkeiten, Begabungen und Charismen haben, sind sie dazu herausgefordert, diese zu entwickeln und im Dienst der Glaubensverkündigung einzubringen. Im Vertrauen auf die liebende Vorsehung Gottes wollen sie die Zeichen der Zeit erkennen und in der konkreten Lebenssituation auf sie antworten.



Salvatorianer: Anfänge in Österreich


1881 gründete Pater Jordan die Gemeinschaft der Salvatorianer Schon früh richtete er seine Aufmerksamkeit auf Wien.  Er besucht 1887 die Stadt und stößt kirchlicherseits auf großes Wohlwollen für seine Pläne.

1891 werden die ersten Salvatorianer nach Wien entsandt, aber erst 1892 erfolgt bereits die erste Niederlassung im deutschsprachigen Sprachgebiet in Wien-Favoriten, damals ein verarmter Arbeiterbezirk in der Peripherie Wiens. 1893 kann das Kolleg in Lochau, nahe der Grenze zu Deutschland und der Schweiz eröffnet werden.

Die offizielle staatliche Anerkennung der Ordensgemeinschaft 1894 ebnet den Weg zu neuen Arbeitsfeldern.

Im neuen Stadtteil Wien-Kaisermühlen übernehmen die Salvatorianer die Seelsorge. Pater Theophilus Muth, der erste Pfarrverweser, ist seiner Zeit weit voraus. Seine "Schiffskirche" erregt weltweites Aufsehen, seine "Russenkirche" in den Slums der Mülldeponie Brettldorf zeigt ihn als Anwalt der Armen.

In Favoriten wird die große "Notkirche" gebaut (für 900 Personen), dazu noch ein Vereinsheim mit Theatersaal.

Weitere Gründung: Kolleg am Hamberg (OÖ).

Der erste Weltkrieg bringt das Ende der 1908 gegründeten Provinz Österreich Ungarn, die folgenden Häuser umfaßte: Wien X; Wien II; Wal-Meseritsch; Meran, Temesvar, Jägerndorf, Hamberg und Trzebinia.

Eine Wende in dieser schwierigen Zeit bringt 1923 die Übernahme der Liegenschaften der Barnabiten, die nach fast 300 Jahren Österreich verlassen. So entstehen die Kollegien St. Michael und Mariahilf in Wien, sowie Mistelbach und Margarethen am Moos in Niederösterreich.




Die Saat geht auf: in Graz, am Hamberg und in St. Michael in Wien

werden Ausbildungsstätten für die jungen Ordensleute geschaffen.

1932 erwerben die Salvatorianer von den Redemptoristen das

Domstift Gurk, umd dort ein Unterstufengymnasium zu errichten.

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St. Michael, Wien



Mit dem Einmarsch Hitlers in Österreich und dem 2. Weltkrieg brechen wieder sehr schwierige Zeiten an. Alle Ausbildungshäuser werden aufgelöst.

Besonders tragisch ist der Tod von Pater Titus Helde am 22.4.1945, der beim Versuch Frauen und Mädchen, die im Kolleg Mistelbach Zuflucht gefunden haben vor Vergewaltigung zu schützen, von einem russischen Soldaten erschossen wird.

Nach dem Krieg beginnt der Wiederaufbau. Und wie schon zur Zeit der Gründung suchen die Salvatorianer jene Tätigkeitsbereiche, die auf die Not der Zeit Antwort geben.


Die Gruft, das Wiener Obdachlosenprojekt, ist eine Gründung des Salvatorianerpaters Albert Gabriel.

 

 

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Das "Haus der Frau" und "Sozialhilfeverein" mit Bau eines Pensionistenwohnheimes mit integrierter Sozialstation in Mistelbach gehen auf Salvatorianer zurück. Und so auch das Haus Pater Jordan in Kaisermühlen, Pflegeheim für jene, die sich selbst nicht mehr helfen können.

 



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Margarethen am Moos


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Pfarre Kaisermühlen, Wien

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Mistelbach

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Wien X

 







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